Phil Shoenfelt & Southern Cross

Phil Shoenfelt, britischer Sänger, Songwriter und Romancier mit New Yorker CBGB Vergangenheit kommt nach 2008 wieder mit Southern Cross aus Prag und stellt sein neues Album vor. „Paranoia.com“ führt in Richtung Hardrock. Bands wie The Stooges, Joy Division und Black Rebel Motorcycle Club nennt Sir Shoenfelt als Referenz, die Texte „psycho-political“

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Washington

Pop für Erwachsene geht in die zweite Runde. Am Freitag, dem 18. März rockt die norwegische Band WASHINGTON den Astnersaal. WASHINGTON kommen aus Tromsø, einem Ort mit der nördlichsten Bierbrauerei und jenseits des Polarkreises. Nach ihren norwegischen Landsmännern „Midnight Choir“ gelten WASHINGTON als die großen Melancholiker aus dem Norden. Von gesunkenen Schiffen ist die Rede, von Wegen im Wald, die niemand betritt und von der Kälte. Von der Musikpresse verglichen mit Coldplay und Muse  ist das letzte Album „ Rouge/ Noir“ das bislang ambitionierteste Werk des Trios um Rune Simonsen (Gesang, Gitarre), Andreas Høyer (Bass) und Esko Pedersen (Schlagzeug). Mit mehr Offenheit, mehr Gitarren dreht sich alles um Schönheit, Harmonie und Tiefe. Zu Herzen gehende Melodien, hymnischer Überschwang und Grandezza – und die große Stimme Rune Simonsens.

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Marianne Dissard/ Reinhardt Honold

Aus Tucson Arizona kommt im Rahmen ihrer Welttournee Marianne Dissard.

Dissard, die Stimme aus Calexicos „Ballad of Cable Hogue “ hat nach ihrem von Joey Burns produziertem Erstling ihr zweites Album gerade fertig gestellt. Dabei vertraut sie nach wie vor auf die einzigartige Verbindung von französischer Poesie und US-amerikanischem Independent-Rock, auf das, was sie als Desert Chanson kreiert hat. Nur dass der Wüstenwind jetzt rauer weht. Weniger Chanson, mehr Rock´n Roll mit einer bestens eingespielten Liveband.

Im Vorprogramm ein Rohdiamant der Tiroler Musikszene. Reinhardt Honold, Architekt und Musiker bringt seinen Architektenblues begleitet von Cello und Horn.

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Garish/ Ljiljana Petkovic Orchestra

Der Verein SPUR. hat zum Abschluss seiner diesjährigen Konzertreihe Pop für Erwachsene die Burgenländer GARISH eingeladen nach Wörgl zu kommen. Grund ist das im Februar  erschienene Album „Wenn dir das meine Liebe nicht beweist“. Diese Platte ist großartig, die Stimmungspalette ist so unangestrengt breit gefächert, wie man das über eine Spanne von elf Liedern sonst selten zu hören bekommt, die Arrangements sind makellos filigran, und die Texte sind, wenngleich doch auch immer noch sehr poetisch, gleichzeitig so gewitzt und gelenkig und amüsant wie noch nie. Wie gut GARISH Live sind wissen wir spätestens seit ihrem letzten Konzert in Wörgl vor  drei Jahren.

Ljiljana Petkovic singt Lieder – irgendwo angesiedelt zwischen Deutschem Chanson und modernem Schlager. Mit tiefer warmer und bildhaften Texten zieht sie das Publikum in Ihren Bann. Mit lässiger Leichtigkeit lässt sie aus dem Nichts Geschichten entstehen. Dazu gibt es moderne elektronische Musik, einen swingenden Bass, eine melancholische Melodika, hin und wieder ein paar Osteuropäische Folklorerhythmen, sowie atmosphärische Videokompositionen: Ein Erlebnis in Bild und Ton.

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Hellsongs „Minor Misdemeanors“

Richtig hart sind die Softies. Mit diesem Rezept machen Hellsongs seit drei Jahren von sich reden. Das Trio aus Göteborg covert ,inzwischen europaweit errfolgreich, Heavy Metal Klassiker auf ihre eigene Art. Stählerne Originale von Judas Priest, Pantera, Slayer, AC/DC ( u.a. Heaven Can Wait) oder Skid Row werden in unwiderstehlich leicht und beschwingte Popsongs verwandelt, die jeden noch so grauen Tag erhellen mögen.  Aus Schweden eilt ihnen seit 2004 der Ruf einer ausgezeichneten Liveband voraus. Von den traditionellen Rockern kamen bisher jedenfalls nicht Schimpf und Schande sondern Beifall und Bewunderung. Hellsongs haben den Lounge Metal erfunden. Mit im Gepäck haben Hellsongs ihre vor drei Monaten erschienene Platte „ Minor Misdemeanors“.

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Matt Boroff & The Mirrors

 

Der US-amerikanische Musiker mit Homebase Vorarlberg deutet mit The Mirrors seit mittlerweile drei Longplayern auf höchst originäre Art Wüstenrock in Richtung Filmlandschaften. Und das sehr erfolgreich. Fünf Songs von Matt Boroff  & The Mirrors  fanden vergangenes Jahr  Eingang in den Hollywoodstreifen „Little Fish Strange Pond Teaser“.

Einen Tag nach der Veröffentlichung seines ersten Soloalbums kommt Matt Boroff mit bestens eingespielter Band nach Wörgl. Das Trio spielt seinen Rock ebenso wuchtig wie lässig. Druck und Räudigkeit paaren sich mit einem raffinierten Gespür für Stimmungen. Für die Würze sorgt zumeist Boroffs ebenso abwechslungs- wie ideenreiches Gitarrenspiel.

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SPUR. empfiehlt

Dezember 2012: Glaserei, bemerkenswertes aus der digitalen Welt, den Blog von Peter Glaser. Zum Beispiel: Farben des Internet. http://blog.stuttgarter-zeitung.de/category/die-farben-des-internet/. Glaser 1957 als Bleistift in Graz geboren lebt als Schreibprogramm in Berlin und begleitet seit 30 Jahren die Entwicklung der digitalen Welt. Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs, Träger des Ingeborg Bachmann-Preises und Blogger.

November 2012: Eine Reise nach Prag mit Besuch des „u zlateho tygra“ (goldenen Tiger). Hier wird das exzellente Pilsen 12° lager fachgerecht gezapft und im Hinterzimmer  verbrachte der tschechische Dichter Bohumil Hrabal in den 1980er Jahren seine Zeit.

Oktober 2012: Zaubere mit dem thailändischen Menü einen Hauch von Exotik in deine Küche. Hier findet ihr zwei Rezepte: als Hauptgang ein rotes Hühner-Thai-Curry sowie zum Nachtisch Bananen in Kokosmilch.

 

EURE EMPFEHLUNG FÜR SPUR: 

Ihr hattet ein schönes Erlebnis oder habt eine gute Idee? Lasst es uns wissen und daran teilhaben.
Ob Kochrezepte, Bücher, Wandervorschläge, Insektenschutzmittel, Konzerttipps oder praktische Haushaltshilfen – Spur gibt mit eurer Hilfe monatliche Empfehlungen zur leichteren Bewältigung des Alltags.

Sendet eure Tipps an info@spurpop.at

Paperbird

PaperbirdEin wenig koboldromantischer Eskapismus von Björk und Field Recordings à la Woven Hand. Das ist der neue Stern auf Österreichs Pophimmel: Paperbird aka Anna Kohlweis. Seit sie mit 19 Jahren aus der österreichischen Provinz nach Wien zog, verbringt sie tendenziell viel Zeit damit, in den eigenen vier Wänden die Grenzen des Homerecordings auszuloten. Auf der Bühne werden Klangteppiche reduziert und das in den Vordergrund gestellt, was Paper Bird in erster Linie zum Songwriting brachte: das Geschichtenerzählen, das Textschreiben und der Versuch, Alltag und Drama zu inszenieren und zu rezitieren. Nach „Peninsula“ (2006 )und  „Cryptozoology“ (2008) erschien im letzten Jahr „Thaumatrop“, ein Album von entrückender Schönheit.

„Die bombastischen Krachträume sind ausgeträumt, in der Ruhe liegen die neuen Revolutionen.“ (Der Standard)

„Mit »Cryptozoology« hat sie sich schließlich ihr eigenes Universum entworfen Es ist ein mehr als bezauberndes.“ (SPEX)

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Ernst Molden

Ernst Molden

Mit seinen neuen Dialektliedern füllt Ernst Molden die Feuilletons der wichtigsten deutschprachigen Tages- und Wochenzeitungen. Bejubelte Konzertreisen mit seinem väterlichen Freund und Meister aller Klassen Willi Resitarits geben seinem nun eingeschlagenem Weg recht. Den Blues und das Wienerlied zusammenzubringen und damit Geschichten zu erzählen von den kleinen Wirklichkeiten, von Rand- und Nebenexistenzen und von Wien. Begleitet wird er vom Roland-Neuwirth erfahrenem Knöpferlharmonikavirtuosen Walther Soyka.

„Der Soyka, der malt mit seiner Knöpferlharmonika nicht flächendeckend alles zu. Der zeichnet“, sagt der Molden. „Der Molden, der macht die besten Texte im Dialektbereich“, sagt der Soyka.

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Das Trojanische Pferd / Nils Koppruch

Der Kulturverein SPUR. begeht sein 10-jähriges Bestandsjubiläum mit einem Konzert, das programmatisch dafür steht, was in den letzten Jahren auf den diversen  Wörgler Kleinbühnen präsentiert werden konnte: Die Vielfalt von Popmusik abseits der großen Tourtrosse. Eine glückliche Fügung führt nun dazu, dass „Das Trojanische Pferd“ mit dem deutschen Sänger und Maler Nils Koppruch als special guest nach Wörgl kommt.

Angesagt ist kammermusikalischer Pop mit punkigem Unterton. Wie das klingen mag kann die Besetzung nur andeuten. „Das Trojanische Pferd“ sind der Gitarrist und Sänger Hubert Weinheimer und der Cellist Hans Wagner, ein Duo, das zwischen Songwriting, Punkrock und Kammermusik schroffe Schönheiten und charmante Hau-drauf-Balladen entstehen lässt. Das „Trojanische Pferd“ teilt Lieder aus wie Watschn, zu überprüfen auf ihrem im Frühjahr veröffentlichten  Debutalbum. Der Hamburger Nils Koppruch ist Songwriter, Sänger und Maler und war als solcher schon in Wörg zu Gast. Nach 7 Cd´s mit FINK ist er nun Solo unterwegs und wird dem „Trojanischen Pferd“ nicht nur zu hören, sondern mit ihnen auch neue Lieder präsentieren.

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