A Life, A Song, A Cigarette/ support: Fishing Fritz

 

Die aus Wien Ottakring stammenden „ A Life, A Song, A Cigarette“  orientieren sich an Bright Eyes und Conor Oberst. Ihre Variante der Americanamusik  lebt  in einer von drängenden Cellos, Lapsteels, Tasten und Gitarren bevölkerten Welt der melancholisch romantischen Emphase. Und Frontman Stephan Stanzel trägt sein gebrochenes Herz wie einen Orden an der Brust.„A Life, A Song; A Cigarette“ werden in ihrer inzwischen berühmt gewordenen weil ausaufernden Live Show ihr im Herbst 2012 erschienenes Album  „Tideland“ dem Westen Österreichs vorstellen .

Im Vorprogramm „Fishing Fritz“ Indie-Rock aus Wörgl.

Astnersaal/ Hotel Alte Post

Beginn  21.00

Eintritt VVK € 12,00 (Papier- und nach Wörgl. Buchhandlung Zangerl, Wörgl)/ AK € 15,00

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Aber das Leben lebt

Im Club der gebrochenen Herzen tanzen die vom Falter als Österreichs beste Pop für Erwachsene Band geadelten „ Aber das Leben lebt“.  Nach ihrem letzten Album „New Musketeers sind „ Aber das Leben lebt“ zwar nicht zur Partyband mutiert, doch sind sie mit Mut zur großen Geste eine definitive Feel-good-Kappelle geworden – zwischen Beach Boys und John Cale. Erhaben ihre Neuinterpretation von Depeche Modes „ Just can´t get enough.“

Eintritt VVK € 12,00 (Papier- und Buchhandlung Zangerl, Wörgl)/ AK € 15,00

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H3 Roland Heinz/Adam Holzman/Jeff Hirshfield

HOLZMANN ADAM (keyboard) USA, HEINZ ROLAND (giutar) A, HIRSHFIELD JEFF (drums) USA

ADAM HOLZMAN

„Der Keyborder und Pianist Adam Holzman ist einer der aufregensten Musiker unserer Zeit. Die Amerikanische Fachzeitschrift „Keyboards“nannte ihn einen der 6 wichtigsten Synthesizerspieler, „Down Beat“ lobte sein „enormes Feuer“ und seinen „Killer-Groove“, und sogar die „New York Times“ und „Washington Post“ berichteten begeistert über ihn. Geboren in New York. War langjähriges Mitglied bei Miles Davis, später Duoproject mit dem Pianisten Michael Petrucciani, war Mitglied von Chaka Khan. Weiters spielte er mit Mino Cinelu, Fents, Robben Ford, Randy Hall, Kelvynator, Ray Manzarek, Wayne Shorter, Mitch Stein.

ROLAND HEINZ

Geboren in Sydney. Studien bei John Abercrombie und Attila Zoller in New York. Konzerte und Tourneen, sowie teilnahme an Festivals in Europa und den USA… mit John Betsch, John Clark, Bill Elgart, Elmar Guantes, Franz Hackl, Franz  Hautzinger, Patrice Heral, John Hebert, Jeff Hirshfield, Adam Holzman, Scott Lee, Wilbur Little, Russ Lossing, Radu Malfatti, Andy Middleton, Joe Nay, Ewald Oberleitner, Pony Poindexter, Barre Phillips, Wolfgang Reisinger, Badal Roy, Christian Salfellner, Gunter Schneider, Loren Stillman, Dave Taylor, Leszek Zadlo.

JEFF HIRSHFIELD

Ein gebürtiger New Yorker und vielbeschäftigter Schlagzeuger, nahm bereits mehr als 200 Platten und CD’s auf. Er spielte mit vielen der wichtigsten Musikern der internationalen Jazzszene zusammen, darunter John Abercrombie, Randy Brecker, Bob Brookmeyer, Paul Bley, Eliane Elias, Jim Hall, Woody Herman, Fred Hersh, Joe Lovano, Mike Manieri, Mike Stern, John Taylor, Benny Wallace, John Zorn.

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Bernhard Eder

Musik für den Herbst: Singer/Songwriter Bernhard Eder hat gerade sein neuestes Album „Post Breakup Coffee“ der Öffentlichkeit vorgestellt und wiederum bewiesen, er ist der „zurzeit vielleicht beste deutschsprachige, aber englisch singende Songwriter“ (Soundmag). Schon als österreichischer Nick Drake geadelt, zog es Eder von Oberösterreich nach Wien und dann 2006 nach Berlin – den Weg zurück nach Wien goss er in ein Konzeptalbum. Das lyrische Ich dieser Platte schlürft den bitteren Post-Breakup-Coffe, also den Nach-Trennungs-Kaffee, zart gewürzt durch Psychedelik und Elektronik. Vom deutschen Musikexpress zu den wichtigsten Alben des November gezählt präsentiert er seine neuen Lieder live mit Band im stimmungsvollen Wörgler Astnersaal.

Eintritt: AK € 15,00 / VVK € 12.00 ( Papier Zangerl/ Sito Bar, Wörgl)

http://www.bernhardeder.net/

 

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Esteban´s / Der Nino aus Wien

 

Peter Doherty des Austropop, Andre Heller der fm4 Generation. Mit wem wurde der Nino aus Wien schon allem verglichen? Nach inzwischen drei hochgelobten Alben ist er längst unvergleichbar geworden: eine Mischung aus Beatnik, Folksänger und Wiener Popliterat mit unübertroffener Originalität in Texten und Musik. Mit ihm kommen Musiker, die bestens harmonieren und es ordentlich krachen lassen. Denn der Nino aus Wien ist eine Band.

Im Vorprogramm stellt Esteban´s,  Gitarrist der wunderbaren Garish sein neues Soloalbum vor.

 

 

 

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Karlheinz Miklin Double Trio

Nach der letzten Bluesnacht wirds noch einmal jazzig im Spurkosmos. Unser alter Freund vergangener Tage Karlheinz Miklin schaut mal wieder vorbei:

Karlheinz Miklin: saxes, flute
Ewald Oberleitner/Michael Ringer: b
Karlheinz Miklin jr./Benny Hrdina: dr

Karlheinz Miklin, in den 1980er und 90er Jahren in den Wörgler Konzerthallen gern gesehen und viel gehört ist zurück. Sein Trio, sein Quinteto Argentino mit der Rhytmusabteilung Gato Barbieris sind bis heute in Erinnerung geblieben. Nach mehrjähriger Wörglabstinenz kommt der umtriebige österreichische Paradejazzer auf Einladung von SPUR. in den Astnersaal. Stilistische Offenheit und ungezügelte Spielfreude sind bis heute das Markenzeichen Karlheinz Miklins geblieben.

Mit Ewald Oberleitner und Michael Ringer an den Bässen sowie den Schlagzeugern Karlheinz Miklin jr. und dem großen Jazzsohn Wörgls Benny Hrdina stehen zwei Musikergenerationen auf der Bühne. Das gibt den Kompositionen Miklins erfrischende neue Farben und überraschende Wendungen.

Eintritt: AK € 15,00 / VVK € 12,00 ( Papierhandlung Zangerl Wörgl)

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Lightnin´Guy & The Mighty Gators

Seine Band spielte zuletzt mit dem Chicago Bluesmann Studebaker John, er selbst solo als „opener“ zu einem fulminanten Bluesabend im silberberger´schen Astnersaal. Das war im Sommer 2011. Nun kommt er mit den Mighty Gators zurück nach Wörgl: der großartige Entertainer, Slidegitarrist und Bluesharpspieler Lightnin´Guy. Beeindruckt von Hound Dog Taylor widmet er sich  schon in jungen Jahren dem Chicagoblues, heute zählt er zu den versiertesten Bluesmusikern Belgiens, 2012 vertritt er das Land beim European Blues Challenge in Berlin. Seine Shows sind inzwischen in den europäischen Clubs als energiegeladen und authentisch bekannt. Und was meint der Meister selbst: „In a world of plastic & virtuality, people want real things.“

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Mount Washington/ support: Dos And Dust

Das arktische Tromsø und Berlin haben wenig gemeinsam: auf der einen Seite ein entspanntes norwegisches Hafenstädtchen in beeindruckender Naturkulisse, auf der anderen die wuselige deutsche Hauptstadt, Kulturmekka und hochgehypte Trend-Metropole in einem. Im Grunde sind die beiden Städte wie zwei sich gegenüberliegende Pole, zwei Extreme. Ein radikaler Schritt von einem Extrem ins andere war jedoch genau, was Mount Washington im letzten Jahr brauchten: Sänger Rune Simonsen, Bassist Andreas Høyer und Drummer Esko Pedersen hatten die Schnauze voll vom einschläfernden Alltag in ihrer nordnorwegischen Heimat. „Auf nach Berlin!“ hieß die Parole, und die Koffer waren schnell gepackt. Kaum angekommen, begannen die Drei auch schon mit dem Schreiben neuer Songs für ihr viertes, selbstbetiteltes Album. Dabei diente ihnen, wie vielen ihrer musikalischen Vorbilder, die Stadt als Inspirationsquelle.

Doch „Mount Washington“ unterscheidet sich wohl am deutlichsten vom früheren Output der Band. Es steht für einen Neuanfang, und gleichzeitig werden Wunden geleckt, darunter das Ende einer langjährigen Beziehung. Hier dringt Berlin aus allen Poren: reduziert, Groove-orientiert und mit einer gehörigen Prise Elektronik versehen, klingen Mount Washington urbaner denn je.  Zwar nimmt einen die unverwechselbare Stimme von Rune Simonsen noch immer mit auf Reisen durch den eigenen Kopf, noch immer entstehen vor dem inneren Auge gewaltige Bilder, und nach wie vor scheut die Band weder Melancholie noch die große Geste. Doch zum Klanguniversum von Mount Washington gesellen sich ganz neue Zwischentöne. Die Single „Lisboa“ ist programmatisch für das gesamte Album: Sie beginnt verspielt und up-beat, mit einem luftigen Gitarrenlick, später singen elegische Background-Chöre scheinbar vergeblich gegen den übermütigen Lead-Gesang an – ein Song, bittersüß wie das Leben selbst.

Dos And Dust

Unaufgeregter Neo-Folk von zwei Musikern aus Salzburg

 

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New Kaisertal City (ein Film von Melanie Hollaus) + Werner Pirchner „Der Untergang des Alpenlandes“

„NEW KAISERTAL CITY“, ein etwas anderer Heimatfilm von Melanie Hollaus

Österreich 2008, 35 min

Das Kaisertal war bis zum Frühjahr 2008 das letzte bewohnte Tal in den Tiroler Alpen, das keine Strasse zur Außenwelt hatte. Die 30 Bewohner mussten einen Fußmarsch über 300 Holztreppen bewältigen, um in das Tal hinein- oder hinauszukommen. 2008 wurden die Bauarbeiten eines Tunnels fertiggestellt, der das Tal infrastrukturell an Tirol anbindet.Die Geschichte von NEW KAISERTAL CITY setzt bei der Tunneleröffnung an, denkt diese weitergreifend und versteht sie als eine gesellschaftliche und kulturelle Öffnung. Die Erzählung ist ein politischer Kommentar zur Situation der MigrantInnen in Tirol. Tiroler MigrantInnen und AsylantInnen schließen sich mit „originalen“ TirolerInnen zusammen und bilden eine Volksfront. Diese nützt die Tunneleröffnung des Kaisertals, um dort ein radikales gesellschaftspolitisches und interreligiöses Lebensmodell zu entwickeln – die NEW KAISERTAL CITY. 

Durch eine ironisch-kritische Collage der gegenwärtigen und zukünftigen Gesellschaftsmodelle, die im Wechselspiel der filmischen Darstellungsformen Dokumentation und Fiktion aufeinanderprallen, geraten die unterschiedlichen kulturellen Sicht- und Handlungsweisen in NEW KAISERTAL CITY in eine wahnwitzige Verbindung.

Der Film wurde erfolgreich auf internationalen Kurzfilmfestivals gezeigt: EMERGEANDSEE BERLIN 09 FESTIVAL (3. BIS 8. FEBRUAR 2009)
23. BOZNER FILMTAGE (22. BIS 26. APRIL 2009)
18. INTERNATIONALES FILM FESTIVAL INNSBRUCK (9. BIS 14. JUNI 2009)
NEW KAISERTAL CITY IST DER OFFIZIELLE ABSCHLUSSFILM DES IFFI
22. HEIMATFILMFESTIVAL FREISTADT KINO-OTOK 05 FILM FESTIVAL SLOWENIEN
KULTURFESTIVAL REITSCHULE BERN, 
NOMINIERT FÜR DEN SILVER EYE AWARD – EAST SILVER FESTIVAL TSCHECHIEN (OKTOBER 2009)

Kommentar Melanie Hollaus:Von den 30 Einwohnern des Tiroler Kaisertals, die ohne Strassenanbindung an die Außenwelt leben, habe ich als Tirolerin zum ersten Mal vor ca. 2 Jahren in der „New York Times“ gelesen. Mein erster Ausflug in dieses idyllische Tal, wo andere Zeitgesetze herrschen, und Gespräche mit den Bewohnern über ihre ungewöhnliche Lebenssituation haben mich dazu veranlasst, daraus eine Filmgeschichte zu entwerfen.

Ich arbeitete ein Konzept aus, bei dem die unterschiedlichen Tiroler Kultur- und Glaubensgruppen zu Wort kommen sollten. Monatelang war ich damit beschäftigt, Verbindungen zu sozial benachteiligten Menschen in Tirol herzustellen. Aus den Gesprächen mit MigrantInnen, AsylantInnen und Kontakten zu Integrations-Vereinen und sozialen Einrichtungen in Tirol, entwickelte ich in Absprache mit etwa 40 Personen, die großteils als ProtagonistInnen im Film mitwirken, das Drehbuch. Nach anfänglichen Berührungsängsten machten sich „originale“ TirolerInnen zusammen mit AfrikanerInnenn, TürkInnen, KurdInnen und Exil-TibeterInnen Gedanken über utopische Gesellschaftsmodelle.

Der Film gibt die verschiedenen Gedankenwelten der am Entstehungsprozess beteiligten Personen fragmentarisch wieder und ist als film-politischer Kommentar zur Migrationspolitik in Tirol zu verstehen.

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Clara Luzia

Mit Clara Luzia kommt Österreichs zur Zeit erfolgreichste  Singer-Songwriterin nach Wörgl. Clara Luzia gilt spätestens seit ihrem zweiten Album „The Long Memory“ (2007) als mittelschwere Popsensation mit internationalem Format. Im Frühjahr dieses Jahre hat sie ihr viertes und wiederum großartiges Album „ Falling Into Place“ vorgelegt. Folkige Popmusik mit intelligenten Texten und wunderbaren Melodien über die halt nicht so lustigen Seiten des Lebens. Die Lieder drehen sich um das Spannungsverhältnis zwischen Verzweiflung und Zuversicht, Veränderung und Akzeptanz, Althergebrachtem und Neugelerntem vorgetragen mit Cello und Viola, Gitarren und Ukelele von einer bestens eingespielten Liveband.

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